Frühe Konzepte von Mensch und Natur: Universalität, Spezifität, Tradierung

Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Graduiertenkolleg (GRK) 1876 befasst sich mit den frühen Mensch- und Naturvorstellungen im vorderasiatischen, nordostafrikanischen und europäischen Raum und deren Ursprüngen. Beteiligt sind folgende Fachgebiete: Vor- und Frühgeschichte (Pleistozäne Archäologie), Ägyptologie, Altorientalische Philologie, Vorderasiatische Archäologie, Klassische Philologie, Klassische Archäologie, Mediävistik, und Byzantinistik.

In einem strukturierten Forschungs- und Qualifizierungsprogramm erarbeiten die Beteiligten anhand von Texten, Abbildungen und materiellen Quellen aus der Zeit ab 100.000 Jahren v. Chr. bis zum Mittelalter, wie sich Konzepte des Menschen und der Natur und deren Ursprünge entwickelt und im Rahmen der Verbreitung und Vermittlung zwischen Kulturen und Zeitepochen verändert haben.

Neuigkeiten aus dem GRK:

31.08.2021: Dissertation "Didaxe und Natur. Darstellung und Funktionalisierung der Natur in Thomasins von Zerklaere ,Welschem Gast‘, in Freidanks ,Bescheidenheit‘ und in Hugos von Trimberg ,Renner‘" ist erschienen!

Die Dissertation "Didaxe und Natur. Darstellung und Funktionalisierung der Natur in Thomasins von Zerklaere ,Welschem Gast‘, in Freidanks ,Bescheidenheit‘ und in Hugos von Trimberg ,Renner‘" von Sandra Hofert ist veröffentlicht. Mehr Infos finden Sie hier.

29.07.2021: Internationaler Methodenworkshop 'Qualität und Quantität' am 07.-09. Oktober

Der Internationale Methodenworkshop 'Qualität und Quantität- Zugänge zu Mensch und Natur im interdisziplinären Dialog' findet am 07.-09. Oktober statt. Im Workshop werden interdisziplinäre Methodenfragen der Altertumswissenschaften im Rahmen qualitativer und quantitativer Ansätze behandelt und diskutiert.

18.05.2021: Gratulation zur Berufung!

Wir gratulieren Prof. Dr. Claudia Lauer herzlich zu Ihrer Berufung auf die Professur 'Deutsche Literatur älterer Epochen' an der Universität Mainz. Seit 2018 ist Frau Lauer Mitglied des Trägerkreises und vertritt die Germanistische Mediävistik im GRK. Wir wünschen ihr einen guten Start und freuen uns weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit.

15.04.2021: Internationaler Workshop: „In no way does life differ from the sea” am 10. Mai 2021

Unter Mitorganisation unserer Kollegiatin Laura Borghetti findet am 10.05.2021, 14:00-18:00 Uhr der Workshop “In no way does life differ from the sea”: Approaching the Non-Human in Byzantium and Beyond statt. Der Workshop untersucht, wie das Menschliche und das Nicht-Menschliche in antiken und mittelalterlichen griechischen und lateinischen Texten interagieren. Weitere Informationen, auch zur Anmeldung, finden Sie auf diesem Flyer.